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Straßenbahn-Betriebshöfe in Hamburg |
Sambawagen- Straßenbahnen in Hamburg |
Auswahlseite: Spuren der Straßenbahn in Hamburg |
| Nachfolgend eine Aufstellung der ehemaligen Straßenbahn-Betriebshöfe in Hamburg mit Angabe der Lage. Der Inhalt ist etwas chaotisch, da ich diese Seite vorerst zum
Sammeln von Informationen verwenden möchte. Von den meisten Betriebshöfen ist nichts mehr zu sehen.
Mit "Straßenbahnnutzung" ist der Benutzungszeitraum gemeint, wie er sich aus den Fahrplänen der Straßenbahnlinien ergibt. Abstellkapazität 1937: nennt die Abstellkapazität innerhalb der Hallen mit Stand von Januar 1937 gemessen in Stellplätzen für zweiachsige Triebwagen zu 9,15 Metern Länge. Diese Information hat freundlicherweise Ulrich Alexis Christiansen zur Verfügung gestellt. Von ihm kommt auch der Hinweis zur Bushalle Halle 3 im Betriebshof Harburg.
Soweit die Depots in den "Spuren" erwähnt werden, ist ein Link gesetzt. Die verlinkten Seiten haben keinen Rückwärtslink hierher. Hierher zurück geht es mit dem Rückwärtspfeil des Browsers oder mit der Tastenkombination ALT - Pfeil links oder der Rücktaste beim Internet-Explorer.
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| Abk. | Bezeichnung | Bemerkungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Adolphstraße/ Große Gärtnerstraße |
siehe unter |
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| A | Angerstraße |
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| B | Bahrenfeld | Dies Depot war vom 22.7.1898 bis 28.6.1975 für die Straßenbahn in Betrieb. Es lag zwischen Bahrenfelder Chaussee und Mendelssonstraße östlich angrenzend an die Nettelbeckstraße. Das
Gebäude wurde bis zum 30.9.2001 von der Baumarktkette "Bauhaus" benutzt. Danach (wohl 2002) wurde es abgerissen. Heute (2006) ist das Gelände von einem modernen LIDL-Supermarkt und dessen
Kundenparkplätzen belegt.
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| Bernstorffstraße/ Thadenstraße |
Das Buch[29] erwähnt in seinem Abschnitt über die Hamburg-Altonaer & Northwestern Tramways Co. Ltd. den Bau von Verwaltungsgebäude, Remisen und
Stallungen an der Ecke Adolphstraße mit Große Gärtnerstraße. Die beiden Straßen heißen heute Bernstorffstraße und Thadenstraße. Der Betriebshof befand sich nordwestlich dieser Straßenecke. Der im
Schweizer Stil gehaltene Gebäudekomplex wurde im November 1882 fertiggestellt.
Es geht aus dem Text des Buches nicht eindeutig hervor, wann diese Nutzung beendet war. Bei Inbetriebnahme ihres neuen Betriebshofes in der Gärtnerstraße im Jahre 1888 wurden ein Teil der Pferde und Wagen vom alten Standort übernommen - so heißt es in dem Buch. Dem Buch[7] liegt eine Straßenkarte vom Stand um 1900 bei. Auf dieser Straßenkarte ist dieser Betriebshof nicht eingetragen. Jedoch zeigt Horst Buchholz auf seiner Homepage den Ausschnitt einer 1905 veröffentlichten Straßenkarte (Pharus-Plan), in der dieser Betriebshof noch eingetragen ist. |
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| Bhd | Bullenhuser Damm | Sandumschlag, direkt an der Südseite der Bille zwischen der Reismühle und der Bill-Brauerei. Da die Bill-Brauerei dort nicht mehr vorhanden ist, noch eine andere Beschreibung:
das Schulgebäude Bullenhuser Damm lag dem Betriebshof auf der anderen Straßenseite genau gegenüber - so geht es aus dem Stadtplan von 1977 hervor. Der Betriebshof hatte Gleisanschluss an
Straßenbahngleise von 1906 oder 1907 bis 1956.
Auf dem Betriebsgelände war eine Schleifenstrecke untergebracht. In der Straße Bullenhuser Damm lag nur ein Gleis. Aus der Weichenanordnung geht jedoch hervor, dass man einen Gleisstummel in der Straße zusätzlich genutzt hatte. Die Straßen- und Wasserfront des rechteckigen Grundstücks war 38,65 m breit, die Grundstückstiefe betrug 131,24 m. |
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| Brf | Breitenfelder Straße | Fahrleitungsmeisterei, Stadtteil Hoheluft, Breitenfelder Straße 11.
Dies ehemalige Pferdebahndepot wurde 1883 für 12 Wagen und 56 Pferde in Betrieb genommen. Mit Bau dieses Depots reagierte die SEG auf den gestiegenen Verkehr der Pferdebahnlinie nach Hoheluft[71, Seite 13].Vermutlich beherbergte das Depot um 1955 eine Fahrleitungsmeisterei. Eingestellt wurde dieser Betriebshof 1978 als Fahrleitungsmeisterei[29]. Dies Gebäude ist die älteste in Hamburg erhaltene Straßenbahnanlage. |
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| D oder Do | Dorotheenstraße | Winterhude, Dorotheenstraße in der Nähe der Kreuzung mit Krohnskamp. Gekauft hatte die Straßen-Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) das Grundstück von Der Betriebshof Dorotheenstraße wurde als Betriebsstelle dem Betriebshof Krohnskamp zugeordnet. Deshalb haben seine beiden Hallen die Nummern 3 und 4.
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| Eimsbütteler Marktplatz (Eduardstraße) | In Eimsbüttel, Eimsbütteler Marktplatz, zwischen Eduardstraße und Pinneberger Weg. Die Eduardstraße verdankt ihren Namen Eduard Ephraim. Er wurde 1867 als Sohn des Grundeigners
Samuel Ephraim geboren.
Bereits für die erste Pferdebahnlinie nach Eimsbüttel wurden die erforderlichen Stallungen für 59 Pferde und eine Remise am Ende der Strecke am Eimsbütteler Marktplatz in der Eduardstraße gebaut. Erbauer war die Pferdeeisenbahngesellschaft (PEG). Die Strecke wurde am 4.September 1868 mit einer Probefahrt eröffnet. 1878 wurden die Stallungen vergrößert und ein weiteres Abstellgleis neben der Remise verlegt. 1893 wurde das Gelände durch Zukauf zum Pinneberger Weg hin auf 4709 m² vergrößert. Dies ermöglichte die vorübergehende Stilllegung des sich in der Nähe befindlichen Betriebshofes Sandweg (vergleiche dort bei 1893). Der Straßenbahnbetriebshof Eimsbütteler Marktplatz verlor mit Inbetriebnahme des Betriebshofes Langenfelde seine ursprüngliche Funktion. Er wurde ab dann als Betriebshof für Busse bis 1952 genutzt. Dann zogen die dort stationierten Fahrzeuge zum Krohnskamp um. Die Halle an der Eduardstraße wurde einige Jahre vermietet und Ende 1957 verkauft. Ein mit Juli 1957 datiertes Foto zeigt nur Mauerreste. Die nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Grundstück erbauten Wohnhäuser tragen den Vermerk "Zerstört 1943, aufgebaut 1964". Die Waggonfabrik W.C.F. Busch hatte ihren Sitz am Eimsbütteler Marktplatz 35. Sie fertigte zumindest im Zeitraum 1897 bis 1907 Fahrzeuge für die Hamburg-Altonaer Trambahn-Gesellschaft, für die Hamburg-Altonaer Centralbahn-Gesellschaft (HAC, "Chinesenbahn") und für die Elektrische Kleinbahn Altrahlstedt-Volksdorf AG. |
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| F | Horn | Stadtteil Horn, nördlich an der Horner Landstraße, unmittelbar östlich neben der jetzigen Horner Rampe. Die SEG hatte die ehemaligen Stallungen der BOAG übernommen und für ihre
Pferdebahnlinie nach Horn ausgebaut. Straßenbahnnutzung vom 2.11.1880 bis 29.8.1968, danach nur Nutzung durch Busse.
Dieser Betriebshof wurde in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs Ende Juli 1943 mitsamt den sich darin befindlichen Fahrzeugen zerstört. Vermutlich erst nach der erneuten Inbetriebnahme des Betriebshofes wurde er als Außenstelle des Betriebshofes Angerstraße geführt. Es ist jetzt ein Busdepot.
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| G | Gärtnerstraße | Stadtteil Hoheluft, Gärtnerstraße, Durchfahrt in Höhe Nr.29. 1888 als neuerbautes Pferdebahndepot von der Hamburg-Altonaer & Northwestern Tramways Co. Ltd.[29] in Betrieb genommen. Jetzt Geister- und Ruinenspielplatz. Es sind noch Gleisreste zu sehen.
Im April 1892 firmierte die Straßenbahngesellschaft in „Hamburg-Altonaer-Trambahn-Gesellschaft“ um. Sie erweiterte 1894 ihren Wagenpark und entsprechend die Pferde- und Wagenkapazitäten des Betriebshofes Gärtnerstraße. Der Betriebshof wurde am 28.April 1936 stillgelegt. Es zog dann die bisher in der Wendemuthstraße untergebrachte Hochbauabteilung ein. Weiterhin wurde eine sich im Aufbau befindliche Sammlung historischer Straßenbahnwagen zur Gärtnerstraße verbracht. Die Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg von Bomben getroffen. Nach Kriegsende wurden die Museumsfahrzeuge (bzw. deren Überreste) zur Ersatzteilgewinnung zerlegt. Bei seiner Aufgabe im Jahre 1958 war dieser Betriebshof ein Abstellplatz für ausgemusterte Fahrzeuge. Modellfotos, dann links Bilder unserer Anlage, Strab-Depots, Gärtnerstraße. |
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| Hamm (Bullenkoppel) |
Das Buch[29] zeigt im Abschnitt über die Hamburger Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft das Foto eines doppelstöckigen Pferdebahnwagens von 1875,
aufgenommen im Betriebshof Hamm, Bullenkoppel. Leider fehlen weitere Erläuterungen.
Passend dazu enthält die dem Buch[7] beigefügte Straßenkarte von etwa 1900 den Eintrag eines Straßenbahndepots bei der heutigen Ecke Wurmsweg mit Sievekingsallee. Der heutige Name der Bullenkoppel ist „Quellenweg“; hier befand sich auch der Betriebshof.[74, Seite 11] Interessant ist die Deutung der Flurbezeichnung[26]: Die Bullenkoppel wurde demjenigen Bauern zur Nutzung gegeben, der den Dorfbullen übernommen hatte. |
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| H | Harburg (Heckengang) |
Nördlich an der Einmündung Jägerstraße in Winsener Straße. Möglicherweise hieß der Betriebshof 1902 "Betriebshof Wilstorf". Straßenbahnnutzung vom 1.3.1902 bis 23.5.1971.
Bereits 1931 wurden hier auch Kraftomnibusse abgestellt. Dafür gab es eine zusätzliche Halle (Halle 3) neben den beiden Straßenbahnhallen mit Zufahrt von der Jägerstraße aus. Die Omnibushalle war 43,02 Meter lang und 28,86 Meter breit. Sie besaß zur Jägerstraße hin einen zusätzlichen überdachten Vorbau von 10,18 Metern Tiefe. Diese Halle war mit zwei Wartungsgruben ausgestattet. Der Betriebshof Harburg ist jetzt ein Busdepot.
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| Hsf | Heußweg | In Eimsbüttel, zwischen Osterstraße und Wiesenstraße östlich am Heußweg. Der Heußweg erhielt seinen Namen 1863, weil er zur Gastwirtschaft Heußhof führte.
Die SEG betrieb seit dem 29.9.1881 den Straßenbahnbetriebshof Heußweg mit einem Stall für 28 Pferde und einer in Leichtbauweise errichteten gleislosen Wagenhalle für auslenkbare Pferdestraßenbahnwagen. 1892 wurden Gleise verlegt und eine dreigleisige Wagenhalle errichtet. Der Betriebshof Heußweg verlor mit Inbetriebnahme des Betriebshofes Langenfelde seine ursprüngliche Funktion. Ab dem 18.1.1927 wurde er nur noch für Arbeitswagen und zum Abstellen ausgemusterter Fahrzeuge benutzt. Die HHA gab ihn 1956 auf und verkaufte das Grundstück an die Hansestadt Hamburg. Er wurde danach etliche Jahre von einer Möbelspedition genutzt. Ein Foto von 1979 zeigt noch die Gebäude und die Straßenbahngleise in die Einfahrt Heußweg. |
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| K | Krohnskamp | Winterhude, Krohnskamp, in der Nähe der Kreuzung mit Dorotheenstraße. Als Straßenbahndepot genutzt von 1925 bis zum 22.5.1977, jetzt Supermarktgelände.
Der Betriebshof lag außerhalb der britischen Enklave. Dennoch war er nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1952 von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt. Dies war der größte Straßenbahnbetriebshof in Hamburg. Zusammen mit Dorotheenstraße kam er auf 246 Stellplätze in 4 Hallen. Hier war auch die Straßenbahnfahrschule beheimatet.
Die beiden Hallen des Straßenbahnbetriebshofs Krohnskamp lagen unmittelbar, nur durch eine Feuerschutzwand getrennt, nebeneinander. Beide Hallen zusammen waren 59 m breit und 128 m lang. Jeder Halle überdachte 8 mit 1,3 m tiefen Revisionsgruben ausgestattete Gleise. Neben der östlichen Halle befanden sich zwei weitere nur teilweise überdachte Gleise. Im östlichen Vorhof befand sich eine Wendeschleife. Im Grundriss des Betriebshofs Krohnskamp von 1929 ist eine etwa 40 m breite und rund 130 m lange Bushalle mit 10 Zufahrtstoren eingezeichnet. Sie schloss sich westlich an die beiden Straßenbahnhallen an. Sie ist - genau wie die beiden nebeneinliegenden Straßenbahnhallen - noch erhalten. |
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| L | Langenfelde | Westlich der Kieler Straße, zwischen Warnstedtstraße und Uwestraße. Der Straßenbahnbetriebshof Langenfelde wurde am 15.2.1925 in Betrieb genommen. Von 1962 bis 1964 wurde er in einen
Busbetriebshof konvertiert. Das sich auf dem Betriebshof befindliche Lager für Straßenbahnmasten wurde bei dieser Gelegenheit entfernt.
Laut Karte[55] wurde er bis zum 3.6.1973 von der Straßenbahn genutzt. Seine Nutzung durch die Straßenbahn endete mit der Verkürzung der Linie 3 am 3.6.1973.
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| Ecke Laufgraben bzw. Reinfeldstraße mit 2. Durchschnitt | Die Straße "2. Durchschnitt" erhielt 1899 den neuen Namen "Rentzelstraße". Dieser Straßenbahnbetriebshof an der Reinfeldstraße mit Stallungen und Remisen wurde von der SEG für die
"Ringbahn um die innere Stadt" gebaut und vermutlich am 14.6.1881 zusammen mit einer Zweigstrecke der "Ringbahn um die innere Stadt" vom Holstentor über die Karolinenstraße zum "2. Durchschnitt"
eröffnet.
Der Betriebshof wurde 1905 stillgelegt.[71, Seite 12 und Seite 17] |
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| M | Mesterkamp | In Barmbek-Süd, Ecke Mesterkamp mit Elsastraße. Jetzt Busdepot.
Das Depot Mesterkamp wurde 1890 zur Entlastung des Depots Schürbeck erbaut. 1890 und 1891 wurden die ersten beiden dreigleisigen Hallen errichtet. 1895 kaufte die SEG das Gelände und baute für die Elektrifizierung eine dritte dreigleisige Halle. 1904 kam die vierte und größte sechsgleisige Halle auf das Gelände, denn das Depot Schürbeck wurde aufgelöst. Das Depot Mesterkamp wurde in der Nacht vom 28. auf den 29.Juli 1943 vollständig zerstört. Hermann Hoyer schreibt in seinem Buch "Die Hamburger Straßenbahn, Wagenpark 2. Teil, Hamburg 1978" auf Seite 53, dass es lediglich dem Betriebshof Mesterkamp gelang, Straßenbahnfahrzeuge vor den Bombenangriffen aus dem Betriebshof hinauszufahren und somit vor den Bombenschäden zu retten. Im Laufe des Jahres 1946 waren die Ruinen so weit beseitigt, dass man die wieder befahrbaren Gleise zum Abstellen von Arbeitswagen verwenden konnte. Ab 1948 wurde das Gelände als Lagerplatz benutzt. Die Gleise auf dem Depotgelände wurden vermutlich 1949 entfernt. Als letzten Tag der Straßenbahnnutzung gibt die Karte[55] den 30.7.1949 an. Die Weichen zur Hamburger Straße hin wurden 1950 entfernt. Abstellkapazität 1937: 114
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| N | Lehmweg | Der Betriebshof lag im Stadtteil Hoheluft, zwischen der Straßenbahnhauptwerkstatt Falkenried und der Straße Lehmweg. Die Straßenfront zum Lehmweg hin war 96,4 m lang, das fast
rechteckige Gelände war 79,72 m tief. Somit betrug die Grundfläche etwa 7685 m².
Die SEG erwarb hier 1889 ein 97800 m² großes Gelände. Sie verkaufte den größten Teil davon wieder und behielt 32600 m². Hier baute sie den Betriebshof Lehmweg und direkt daneben die Wagenbauanstalt Falkenried. Ende September 1959 wurde Lehmweg als Betriebshof aufgegeben. Gleichzeitig wurde die Gleisbauwerkstatt von Stellingen zum Lehmweg verlagert. Ab 1970 wurde er von der FFG (Fahrzeugwerkstätten Falkenried GmbH) genutzt. Die FFG zog am 1.7.1999 nach Hummelsbüttel um.(Die Angaben zur Größe der Grundstücke stammen aus Lutz Achilles: Chronik der Pferdestärken, Hamburg 2006[21]. Sie scheinen im Widerspruch zu einem in Anne Frühauf: Die Bauwerke des Schienenverkehrs in Hamburg, Hamburg 1994 abgedruckten Plan von 1929 zu stehen; hier ist die Grundstücksgröße der Wagenbauanstalt Falkenried mit 46628 m² angegeben. Grund für die unterschiedlichen Größenangaben ist die weitgehende Neubebauung des Grundstücks im Zeitraum 1926 bis 1930. Bei dieser Gelegenheit wurde das Gelände erweitert.)[8],[29]
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| O | Ohlsdorf | An der Westseite der Fuhlsbüttler Straße zwischen der Einmündung der Straße "Im Grünen Grunde" und dem nördlichen Ende der Fuhlsbüttler Straße. In der Wohnsiedlung neben der
Fuhlsbüttler Straße hinter dem Erdwall befindet sich noch ein historisches Wartehäuschen.
Der seit 1901 bestehende Betriebshof auf vom Hamburgischen Staat gepachtetem Gelände wurde nach Einstellung der Linie 6 (30.5.1965) ebenfalls außer Betrieb genommen. Anschließend benutzte für einige Jahre eine Möbelfirma namens Flossbach(?) die Halle. Die viergleisige Halle war etwa 70 m lang und 15 m breit. Modellfotos, dann links Bilder unserer Anlage, Strab-Depots, Ohlsdorf.
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| P | Lokstedt | Nördlich des westlichen Endes der Straße Nedderfeld. Als Straßenbahndepot genutzt vom 5.2.1924 bis 1.10.1978, jetzt Baumarkt.
Dies war der letzte benutzte Betriebshof der Straßenbahn. Tatsächlich wurde er über den 1.10.1978 hinaus für die Straßenbahn genutzt, denn hier warteten die nicht mehr benötigten Sambawagen auf ihre Veräußerung, Verwertung und Verschrottung.
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| R | Rothenburgsort | Eingerichtet von der SEG. Das Depot befand sich Dreieck aus Ausschläger Allee, Vierländer Damm und Freihafenstraße. Straßenbahnnutzung vom 20.10.1880 bis 29.7.1943. Die zugehörige
Wendeschleife befand sich am gleichen Dreieck, führte jedoch durch die Zollvereinsstraße. Das Depot ist bei den großen Bombenangriffen Ende Juli 1943 zerstört worden. Jetzt Wohnbebauung.
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| Rückertstraße | Der Betriebsbahnhof Eilbeck in der Rückertstraße[21] Ecke Schellingstraße wurde Anfang April 1876 von der Pferdeeisenbahngesellschaft (PEG) in
Betrieb genommen. Hier wurden die ersten Dampfstraßenbahnlokomotiven abgestellt und Schuppen zur Lagerung von Koks errichtet.
Der Lokschuppen wurde 1883 abgebaut und 1884 im Betriebsbahnhof Schürbeck wieder aufgestellt. Das Gelände in der Rückertstraße blieb bis 1903 im Besitz der Straßenbahngesellschaft (wohl die SEG). |
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| S | Sandweg | Eimsbüttel, auf der Ostseite der Straße Sandweg, unmittelbar der Einmündung Eduardstraße gegenüber.
1881 nutzte die SEG die Gelegenheit, auf dem Depotgelände der BOAG (Basson'sche Omnibus-AG) eine Remise für 15 Wagen, Stallungen für 126 Pferde und Stellplätze für 10 Wagen im Freien einzurichten. Bis 1893 konnte die SEG ihre von zwei Pferden gezogenen auslenkbaren Wagen - vergleiche dazu in der 1907 wurde das Gelände um etwa 1000 m² auf 6027 m² erweitert, die vorhandenen Gebäude abgebrochen und eine Halle mit 17 Gleisen für 118 Triebwagen errichtet. Ein weiteres Abstellgleis befand sich (laut einem mit 1937 datierten Plan) außerhalb der Halle. Die Abstellgleise lagen parallel zum Sandweg, die Einfahrt befand sich am Sandweg etwas südlich der Einmündung Eduardstraße. Die Wagen der Linien 10, 11, 13(?), 16, 30 und 39 waren hier beheimatet. Am 4.Mai 1942 erhielt der Betriebshof Sandweg einen schweren Bombentreffer. In den Bombennächten Ende Juli 1943 wurde er erneut beschädigt. Völlig zerstört wurde die Halle jedoch am 1.August 1944. Weitere Bomben trafen den Betriebshof in der Nacht vom 12. auf den 13.Oktober 1944 und am 20.März 1945. Nach den Bombennächten von 1943 und auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände unter dem Skelett des ausgeglühten Stahlgerüstes der Halle nicht mehr für den Personenverkehr genutzt. Es wurde lediglich als Abstellplatz für den Straßenbahngüterverkehr und als Lager für Streugut und Bremssand benutzt. Streugut und Bremssand gelangten mit Lorenzügen vom Hammer Deich(?) hierher. Es existiert ein mit 1949 datiertes Foto, das diesen Zustand zeigt. Später wurde das Stahlgerüst abgerissen und das Gelände zum Abstellen ausgemusterter Straßenbahnwagen genutzt und für den Betrieb von Arbeitswagen genutzt. Diese Nutzung hielt bis 1955 an. Dann wurde das Gelände an die Saga verkauft. Eine Ausnahme gab es im Zeitraum vom 28.3.1949 bis zum 25.5.1949. In dieser Zeit wurde der Betriebshof Langenfelde instand gesetzt. Im Depot Langenfelde beheimatete Wagen kamen solange im Betriebshof Sandweg unter.
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| Schürbeck |
Die "Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft in Hamburg" erbaute für ihre neue Linie nach Barmbeck ab November 1866 Stallungen für 48 Pferde und Wagenremisen auf dem Gelände der jetzigen U-Bahn-Station Mundsburg. Nach einem Brand wurde das Depot 1876 auf 73 Stallplätze erweitert. Der Pachtvertrag lief 1905 aus. Er wurde nicht verlängert, sondern auf dem Gelände des ehemaligen Pferdebahndepots Schürbeck wurde die U-Bahn-Station Mundsburg erbaut. Die Fahrzeuge zogen in das bestehende Depot Mesterkamp um. Dazu wurde im Mesterkamp 1904 eine weitere Halle errichtet. Die Gleisbauabteilung zog nach Falkenried. |
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| Sgw | Stellingen | Gleisbauwerkstatt, Gleislager. Kieler Straße, unmittelbar südlich der Querung der Güterumgehungsbahn. Ende September 1959 wurde die Gleisbauwerkstatt von Stellingen zum Lehmweg verlagert. Jetzt Baumarkt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sw oder Waf |
Falkenried | Straßenbahnhauptwerkstatt Sw, vorherige Kurzbezeichnung Waf für Waggonfabrik Falkenried. Stadtteil Hoheluft, südlich der Straße Falkenried. Jetzt als gehobenes Wohn- und
Gewerbequartier mit einigen historischen Gebäudeteilen genutzt.
Die SEG erwarb hier 1889 ein 97800 m² großes Gelände. Sie verkaufte den größten Teil davon wieder und behielt 32600 m². Hier baute sie den Betriebshof Lehmweg und direkt daneben die Wagenbauanstalt Falkenried bzw. Waggonfabrik Falkenried. Der Wagenbau zog 1891 von der Wendemuthstraße nach Falkenried um. Die FFG (Fahrzeugwerkstätten Falkenried GmbH) zog am 1.7.1999 nach Hummelsbüttel um. (Die Angaben zur Größe der Grundstücke stammen aus Lutz Achilles: Chronik der Pferdestärken, Hamburg 2006[21]. Sie scheinen im Widerspruch zu einem in Anne Frühauf: Die Bauwerke des Schienenverkehrs in Hamburg, Hamburg 1994 abgedruckten Plan von 1929 zu stehen; hier ist die Grundstücksgröße der Wagenbauanstalt Falkenried mit 46628 m² angegeben. Grund für die unterschiedlichen Größenangaben ist die weitgehende Neubebauung des Grundstücks im Zeitraum 1926 bis 1930. Bei dieser Gelegenheit wurde das Gelände erweitert.)[8],[29] Das Gleisnetz der Straßenbahn wurde 1905 in der Lagerstraße mit dem Gleisnetz der Fernbahn verbunden. Dieser Gleisanschluss wurde von der Wagenbauanstalt für die Lieferung ihrer produzierten Fahrzeuge mitbenutzt. Die Straßenbahnhauptwerkstatt hat den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden, wurde aber doch Ende Juli 1943 von Fliegerbomben getroffen. Alle drei V4-Probetriebwagen der HHA befanden sich gerade in der Straßenbahnhauptwerkstatt. Sie wurden dabei so schwer beschädigt, dass sie nie mehr eingesetzt wurden. |
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| T | Schützenhof | Altona, beim Bahnhof Altona, in der spitzen Ecke aus Max-Brauer-Allee und Präsident-Krahn-Straße, jetzt Supermarkt.
Gebaut wurde der Betriebshof Schützenhof durch die Hamburg-Altonaer Pferdebahn-Gesellschaft, der späteren Hamburg-Altonaer Centralbahn. Sie eröffnete ihre erste Strecke am 15.4.1878 nach Fertigstellung des Betriebshofs. Vermutlich 1887 baute die Große Hamburg-Altonaer Straßenbahngesellschaft unmittelbar daneben ihren Betriebshof auf. Sie begann ihren planmäßigen Betrieb am 16.9.1887. Als Betriebshof - wohl zu dieser Zeit für Busse - stillgelegt wurde er Ende September 1988.
Halle 3 fiel offenbar nach 1937 zumindest für den Straßenbahnbetrieb weg. |
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| U | Süderstraße | Hammerbrook, Südseite der Süderstraße, in der Mitte zwischen Ausschläger Weg und Boitzenweg.
Die SEG erwarb für die geplante Pferdebahn nach Hammerbrook an der Süderstraße 45 ein 2808 m² großes Grundstück. Dort errichtete sie einen Betriebshof und einen zentralen Futterspeicher[61]. Die Strecke wurde am 21.10.1887 in Betrieb genommen. 1900 erhielt die Linie auf dieser Strecke die Nummer 14. Der Betriebshof Süderstraße 45 wurde 1903 geschlossen, die Gebäude wurden als Lagerhaus vermietet[61]. Am 12.11.1903(?) wurde in der Süderstraße 188 ein neuer Betriebshof mit einer siebengleisigen Halle in Betrieb genommen. In der Folgezeit wurde er erweitert. So wurde die älteste Halle verlängert, eine weitere kurze fünfgleisige Halle wurde errichtet. Parallel zur ältesten Halle wurde eine weitere lange ebenfalls fünfgleisige Halle gebaut. Ende der 1930er erhielt der Betriebshof eine zusätzliche Ausfahrt am Ausschläger Weg. Er blieb neben dem Betriebshof Mesterkamp der einzige Betriebshof mit „Duchlaufbetrieb“[61, Seite 22 ff]. Das Grundstücke Süderstraße 118 wurde als Straßenbahnbetriebshof vom 12.11.1903 bis 28.7.1943 genutzt. Der Betriebshof ist bei den großen Bombenangriffen Ende Juli 1943 mitsamt den sich darin befindlichen Fahrzeugen zerstört worden.
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| V | Veddel | Straßenbahnnutzung vom 23.12.1890 bis 1.11.1928. Es könnte etwa am westlichen Ende der Straße Niedernfelder Straße (jetziger Name Passierzettel) gelegen haben. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| W | Wendemuthstraße bzw. Wendemuth |
Stadtteil Wandsbek, nördlich der Querung der Wandse zwischen Wandsbeker Allee und Wendemuthstraße. Straßenbahnnutzung vom 16.8.1866 bis 2.10.1960, danach ausschließlich durch Busse
genutzt.
Erbaut wurde das Depot von der "Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft in Hamburg" (PEG). 1885 entschied die SEG, künftig ihre Fahrzeuge selbst zu bauen. Das geschah im Depot Wendemuthstraße. Das Buch[21] nennt dazu folgende Zahlen für den Neubau:
Zum 1.7.1925 wurde aus dem Straßenbahnbetriebshof Wendemuthstraße ein gemischter Betriebshof für Straßenbahnen und Kraftomnibusse. Dazu erhielten die Straßenbahnen eine zusätzliche Abstellhalle von 41,5 m Länge und 18,6 m Breite mit 5 Gleisen. Diese Halle wurde unmittelbar nördlich neben der bereits bestehende große 8-gleisige Wagenhalle von 1897 errichtet. Sämtliche sich noch auf den Betriebshof bestehenden Drehscheiben wurden entfernt. Auch die 6 Gleise, die in die Abstellhalle für Straßenbahnbeiwagen gingen, wurden entfernt. In dieser ehemaligen Abstellhalle für Straßenbahnbeiwagen wurden jetzt Kraftomnibusse untergestellt. In der Nacht vom 29. auf den 30.7.1943 zerstörten Fliegerbomben Verwaltung und Werkstatt auf dem Gelände des Betriebshofes. Alle Wagenhallen brannten aus. Die Beseitigung der Kriegsschäden dauerte bis 1950. Zwischendurch wurden die Wagen im Freien abgestellt. Die Geschichte des Betriebshofes Wendemuthstraße wird in dem Buch[21] detailliert geschildert.
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| Frankenstraße | Auf den Gleisen der Straßenbahnen fuhren auch Fahrzeuge, die dem Reich gehörten- es waren 10 ältere Straßenbahn-Motorwagen und 7 aus "Altstoffen" hergestellte Packwagen. Die Post
hatte sie (laut unten genannter Quelle von der HHA, tatsächlich wohl von der SEG) erworben.
Am 1.7.1918 übernahm die Post ein Hallengrundstück mit Wohnung für den Hausmeister in der Frankenstraße im Stadtteil Hammerbrook zur Miete. Am 4.1.1919 war auf diesem Grundstück eine Wagenhalle errichtet. Die zugehörige Gleiswechselanlage befand sich auf dem Anckelmannsplatz. Die Poststraßenbahn wurde bis zum 31.10.1927 vollständig eingestellt, ihre reichseigenen Schienenfahrzeuge wurden verschrottet. Quelle zum Poststraßenbahnverkehr: |
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| Quellental/ Baumschulenweg |
Die Hamburg Blankeneser Straßenbahn, auch bezeichnet als „Altona-Blankeneser Straßenbahn“ oder „Elektrischen Bahn Altona-Blankenese A.G.“ hatte ihr Depot und ihr eigenes Elektrizitätswerk zwischen den Straßen Quellental und Baumschulenweg in Hamburg-Nienstedten. Der Betriebshof hatte 5 Gleise[29,Seite 155]. Die Strecke nach Blankenese wurde von der Hamburg Blankeneser Straßenbahn vom 26.8.1899 bis zum 9.1.1921 (oder 9.11.1921 - widersprüchliche Angaben) fahrplanmäßig benutzt. Danach wurden die meisten Streckengleise der Hamburg-Blankeneser Straßenbahn entfernt. Die Betriebsgebäude und das zugehörige Verwaltungsgebäude wurden 1984 abgerissen. Zwischendurch wurden die Baulichkeiten von dem Kraftfahrzeugbetrieb Raffay genutzt. Die Straßennamen sind in heutiger Schreibweise angegeben. Die mögliche Lage des Depots geht so aus www.strab.net hervor (Stand Anfang April 2007). Der Name Baumschulenweg wurde 1928 nach den sich in der Nähe befindlichen Baumschulen vergeben. In dem Heft[64] ist auf der Seite 165 ein Auszug aus einem alten Reiseführer abgedruckt. Die Bahn fährt dabei in Richtung Blankenese: Sobald die Bahn das Quellental verlässt, folgt rechts die Centrale der elektrischen Straßenbahn, links sind die kolossalen Gebäude der Elbschloßbrauerei sichtbar. |
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| Volksdorf | Die Elektrische Kleinbahn Altrahlstedt - Volksdorf besaß östlich neben der Hochbahnhaltestelle Volksdorf passend zu ihren dortigen eigenen Bahnhof eine Art Betriebshof.
Die Wagenhalle wurde 1905 erbaut und 1958 abgerissen. Von der Kleinbahn benutzt wurde sie längstens bis 1934, denn von November 1934 bis Frühjahr 1935 wurden alle Anlagen der Kleinbahn südlich von Ohlstedt abgebaut. Die Elektrische Kleinbahn Altrahlstedt - Volksdorf ist eine Kleinbahn gewesen. Sie wird jedoch von einigen Nahverkehrsliebhabern als Straßenbahn angesehen. Nur deshalb ist dieser Betriebshof hier mit aufgeführt. |
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| Schleusenredder (Wohldorf) |
Die Elektrische Kleinbahn Altrahlstedt - Volksdorf baute 1907 auf ihrem Bahnhofsgelände Schleusenredder 10 in Wohldorf eine Wagenhalle. Die Halle wurde bis 1961 für den
Bahnbetrieb benutzt und 1968 abgerissen. Die Halle war 12,25 m breit, 30,7 m lang und beherberge drei Gleise.
Das zugehörige Bahnhofsgebäude steht noch und beherbergt ein kleines Museum über die Kleinbahn. Die Elektrische Kleinbahn Altrahlstedt - Volksdorf ist anfänglich keine Straßenbahn gewesen. Die Reststrecke Strecke Ohlstedt - Wohldorf wurde in den letzten Betriebsjahren als „Walddörferstraßenbahn“ geführt. Deshalb ist dieser Betriebshof hier mit aufgeführt. |
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